Kategorie: Digital Commerce, Infrastruktur, Prozesse

No Limits: Growth-Driven Design trifft auf Warenwirtschaft

Die voranschreitende Digitalisierung umfasst mehr als nur die Entwicklung neuer Technologien, denn auch die Gesellschaft verändert sich im Wechselspiel mit den technischen Neuerungen. Dabei müssen sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen besser auf die sich wandelnden Bedürfnisse ihrer Kunden einlassen und die eigenen Prozesse optimieren, um nicht abgehängt zu werden. Die diesjährigen SoftENGINE SolutionDays thematisierten getreu dem Motto „No limits“ den fortwährenden Einfluss der Digitalisierung auf das Arbeitsumfeld. Die Konferenz, die am 8. und 9. Juni in Speyer statt fand, gab den SoftENGINE Anwendern, Partnern und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich über aktuelle Trends und Herausforderungen des Geschäftsbetriebs auszutauschen.

Grenzenlose Ideen für die digitale Arbeitswelt

In spannenden Workshops, informativen Vorträgen und kreativen Elevator-Stories wurden die Herausforderungen des E-Commerce und die Neuerungen der Software-Lösungen für Online-Shops sowie der Warenwirtschaftssteuerung (Enterprise-Resource-Planning „ERP“) behandelt. Außerdem sprach der Musiker, Extremsportler und Unternehmer Joey Kelly darüber, was es bedeutet, an die eigenen Grenzen zu gehen und sie auch zu überwinden. Den Zuhörern lieferte dies neue Anregungen, ihren persönlichen und beruflichen Horizont getreu dem Motto „No limits“ zu erweitern. Die Konferenzteilnehmer konnten dieser Maxime im direkten Austausch mit den Entwicklern sofort folgen und sich über neue Ideen für die digitale Arbeitswelt auszutauschen. Die kaufmännischen Software-Lösungen BüroWARE und WebWARE standen dabei als Wegbereiter für die Steuerung von Unternehmensprozessen im digitalen Handel und in der Industrie im Mittelpunkt der Konferenz, denn die Projektsteuerung wird durch immer mehr bewegliche Teile aus Technologie und menschlichen Interaktionen unglaublich komplex. Die bisherigen Herangehensweisen an digitale Projekte sind zu sperrig und können mit den rapiden Entwicklungen nicht Schritt halten. Unternehmen müssen daher eine funktionierende Verknüpfung zwischen E-Commerce und Warenwirtschaftsprozessen schaffen, um sich den wandelnden Anforderungen des digitalen Handels zu stellen.

Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit SoftENGINE betreut Blackbit Kunden dabei, diese Verknüpfung zwischen Shop-Systemen und Warenwirtschaft optimal einzurichten. Das hauseigene ERP-Know-how hilft, bei der Entwicklung von komplexen Projekten für den digitalen Handel die bestmögliche Lösung für die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden zu finden. Derzeit wird eine Verknüpfung des Projektmanagement-Tools JIRA mit dem ERP-System WebWARE angestrebt, um die Anzahl notwendiger Arbeitsschritte in der Projektsteuerung zu minimieren und so für besser organisierte Arbeitsabläufe zu sorgen.

 

Digitalisierung versus Arbeitswelt – die SoftENGINE SolutionDays 2017

 

Die Digitalisierung fordert neue Methoden

Versuchen Unternehmen komplexe Projekte nach alten Herangehensweisen zu steuern, scheitern sie früher oder später. Im Zuge der Digitalisierung gibt es immer mehr Informationen und sich stetig verändernde Faktoren, die das Projektmanagement verkomplizieren. Technologie versus Mensch – genau dieses Spannungsverhältnis wurde in den vorgetragenen Elevator Stories am zweiten Tag der SoftENGINE SolutionDays thematisiert. Stefano Viani stellte für Blackbit in einer fünfminütigen Elevator Story Growth-Driven Design als agile Methode vor, um bei der Betreuung von digitalen Projekten die sich rapide entwickelnden Technologien und die sich wandelnden Kundenbedürfnisse gleichermaßen zu bedienen.

Growth-Driven Design ist ein Prozess zur Entwicklung von digitalen Projekten, wie Webseiten und Online-Shops. Aus der Perspektive der sich verändernden Rahmenbedingungen heraus, können schon während des Erstellungsprozesses die üblichen Risiken (hohe Initialkosten, immenser Zeitaufwand und keine Performancegarantie) umgangen werden. Denn der agile Design- und Produktionsprozess bringt leistungsstarke Online-Plattformen zustande. Der Growth-Driven Design-Ansatz eignet sich, um die neuen Anforderungen der Arbeitswelt 4.0 (unter anderem die Vernetzung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen, die veränderten Nutzerbedürfnisse, die Aufbereitung von Daten) zu meistern, da die flexiblen Strukturen und variablen Prozesse sich besser an die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen. Unternehmen, die nach einer individuellen Lösung für die Verknüpfung ihres Online-Shops an ihr ERP-System suchen, sollten sich durch einen Growth-Driven Design-Experten beraten lassen, der sich ebenfalls mit Warenwirtschaftssteuerungssystemen auskennt.

Ein Schritt zurück, ist ein Schritt voraus

Werden E-Commerce Projekte weiterhin nach den althergebrachten Verfahrensweisen betreut, so sind diese früher oder später zum Scheitern verurteilt. Unternehmen sollten ihre bisherige Projektstrategie überdenken und mit frischem Blick auf innovative Methoden wie Growth-Driven Design schauen. Übrigens können (und müssen) bereits bestehende E-Commerce-Plattformen nach diesen agilen Prinzipien überarbeitet und stetig optimiert werden. Und auch wenn es vielleicht bedeutet, ersteinmal einen Schritt rückwärts gehen zu müssen, können zukünftige (Re-)Launches damit besser angegangen werden. Denn längerfristig vermeiden Unternehmen mit der Growth-Driven Design-Methode teure, schwerfällige und erfolglose Online-Projekte. Dieses Bedürfnis nach funktionierenden Herangehensweisen zur Bewältigung der Digitalisierung im unternehmerischen Arbeitsumfeld wurde auch während den SoftENGINE SolutionDays 2017 eindeutig geäußert. Das Fazit der zweitätigen Konferenz lautete: Lassen Sie vermeintliche Grenzen hinter sich und verfolgen Sie innovative Herangehensweisen, um dem digitalen Wandel gerecht zu werden.

Als zertifizierte Growth-Driven Design-Agentur, betreut Blackbit Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei der Umsetzung von E-Commerce-Projekten. Dabei verknüpfen wir die hauseigene ERP-Expertise mit agilem Projektmanagement, um gemeinsam mit dem Kunden eine optimale Lösung zu finden.

 

Verfasst von Stefano Viani am 26.06.17 16:29

 

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