Kategorie: Digital Commerce, Marke & Marketing

Snack-Content: lecker und leicht verdaulich, bitte!

8,25 Sekunden – so kurz können oder wollen sich Internetnutzer heute im Schnitt noch auf eine Sache konzentrieren. Das entspricht in etwa der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs! Wie es Marketer trotz sinkender Aufmerksamkeit und ständig zunehmender Datenflut dennoch schaffen, dass ihre Botschaften ankommen? Mit Snack-Content! Kurzen, prägnanten Inhalten für Zwischendurch. Typische Beispiele sind Kurzvideos, Gifs, Bilder, Tweets oder andere Social-Media-Posts.

Snack-Content: Das sind kurze prägnante Botschaften, die ankommen. - Blackbit

Warum sich Snack-Content für Werbetreibende auszahlt

  • Aufmerksamkeit: Klar, mit spannenden Info-Häppchen erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass die Rezipienten mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit dabei sind und nicht, wie bei längeren Videos oder unstrukturierten Langtexten, nach wenigen Sekunden einfach abschalten.
  • Reichweite: Was leicht verdaulich ist, wird auch schneller mit Freunden und Followern geteilt. Einmal im Umlauf, verbreitet sich Snack-Content im Idealfall von ganz allein – wenn Sie den Nerv der Community getroffen haben, vielleicht sogar viral.
  • Engagement: Was schnell erfasst und gern geteilt wird, erhält natürlich auch eher Kommentare oder Likes. Für Sie als Marketer ein wertvolles, direktes Feedback zu Ihren Inhalten.
  • Mobile-Marketing: Snack-Content eignet sich perfekt für unterwegs: Kurzvideos schonen das Datenvolumen und knappe Texte den Scroll-Finger. Da immer mehr Konsumenten privat am liebsten über Smartphone oder Tablet im Web surfen, erreichen Sie mit kurzen Inhalten ein breites Publikum.
  • Produktion: In der Regel ist Snack-Content schnell und kostengünstig produziert. Wobei natürlich auch etwas Übung und Fingerspitzengefühl bei der Zubereitung köstlicher Snacks gefragt ist.  

Fazit: Nur noch Inhalte im Snack-Format veröffentlichen?

Natürlich nicht. Vielseitige, prägnante und vor allem kurze Inhalte eignen sich perfekt als Appetit-Häppchen. Sie sollen Konsumenten unterhalten und vor allem Lust auf mehr machen. Sind die Rezipienten erst einmal animiert, sich näher mit Ihren Produkten und Dienstleistungen zu befassen, sollten sie auch einfach zu ausführlicheren Informationen über Ihr Unternehmen gelangen. Gut strukturierte und anschauliche Landing Pages, Case Studies oder Infografiken bleiben also weiterhin gefragt.

Verfasst von Anett Michael am 13.05.16 16:51

 

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